Lebenslauf Dr. Heinz Schubert

Med.Rat.Dr. Heinz Schubert, Geboren 1946 in Linz, Kinderjahre im Mühlviertel, später in Linz wo ich 1966 maturierte, Medizinstudium und Promotion 1973 in Innsbruck, anschließend Ausbildung zum Facharzt an der Zahnklinik Graz. Seit 1. April 1975 eigene Ordination in Steyr. Ich bin verheiratet, habe vier Kinder, einen Unfallchirurgen, eine Zahnärztin, einen Juristen, und eine Medizinstudentin. Meine Frau half mir seit Beginn die Praxis aufzubauen und hat auf Grund ihrer Berufsausbildung die Organisation, das Praxismanagement und die Personalführung über, sodaß ich mich stets nur auf meine zahnärzliche Tätigkeit konzentrieren konnte.

Schon während meines Medizinstudiums in Innsbruck habe ich in der Kinderklinik gearbeitet und mir damit meinen elterlichen Monatswechsel aufgebessert. Die Liebe zur Kinderbehandlung ist damals entstanden und bis heute geblieben.

Da mein Vater seine zahnärztliche Praxis in Linz noch nicht aufgeben wollte, suchte ich für zwei Jahre eine Übergangslösung und fand diese mit einer verwaisten Ordination in Steyr. Eine Überbrückung der Zeit mit Ableistung des Präsenzdienstes wurde damals vom Bundesheer abgelehnt. Zu dieser Zeit herrschte massiver Zahnärztemangel in ganz Österreich. Es gab damals neben drei teilweise mit Ausländern besetzten Zahnambulatorien nur mehr zwei voll arbeitende Fachärzte für ZMK und einige ältere Dentisten im Bezirk. Das Einzugsgebiet der Ordination reichte von Schwertberg im Mühlviertel bis Admont in der Steiermark und von Stadt Haag bis Bad Ischl. Ordinationszeiten bis in den späten Abend waren nicht unüblich und sogar Wartezeiten bis von bis zu 6 Stunden wurden für eine Zahnbehandlung in Kauf genommen. Eine Besserung ergab sich erst viel später als sich weitere Kollegen im Bezirk niederließen.

So bin ich in Steyr gelandet und habe das nicht bereut!

Kurz nach meiner Praxiseröffnung kam der Einberufungsbefehl zum Bundesheer. Da aber mein Freund und Kollege OMR Dr. Kurt Lechner wegen seines Gesundheitszustandes seine Tätigkeit in der Strafanstalt Garsten aufgeben wollte, wurde ich ersucht diese zu übernehmen. Über Nacht wurde ich vom Justizministerium als für die Versorgung unabkömmlich erklärt und vom Präsenzdienst freigestellt.  Seither habe ich eine Zweitordination in Garsten in der ich montags Vormittag eine ausnamslos verschlossene Gesellschaft behandle.

Die Kieferorthopädie war mir seit meiner Klinikzeit ein Anliegen und als mir eine Mutter aus dem inneren Ennstal erklärte, dass nach zwei Stunden Bahnfahrt eine weitere Stunde Fahrt nach Linz nicht möglich wäre, beschloß ich die Ausbildung in meiner Freizeit und an Ordinationsschließtagen mühsam und  teuer  zu erwerben.

Jetzt führe ich eine Allgemeinpraxis mit überwiegendem Schwerpunkt auf Kieferorthopädie und Prophylaxe und freue mich als Familienzahnarzt schon drei und manchmal auch vier Generationen einer Familie zu behandeln.

 2 Jahre lang war ich Referent der Oberösterreichischen Kurie bei einer Projektgruppe Kieferorthopädie der Bundeszahnärztekammer in Wien. Gemeinsam mit den anderen Bundesländervertretern sollte die Entwicklung eines neuen und österreichweit gleichen Bewertungsschemas für die Behandlungsnotwendigkeit, sowie die bundesweit gleiche Ermittlung der Qualität der kieferorthopädischen Behandlung , erarbeitet werden. Dies sollte letztendlich auch zu einer adäquaten Finanzierung durch die Sozialversicherung führen.

Obwohl dieses Projekt seitens der Zahnärzte bereits weit gediehen war, wurde es letztendlich aus Finanzierungsproblemen von Seiten der Krankenkassen eingestellt und auf Eis gelegt

Als Bezirksvertreter der beiden Steyrer Bezirke habe ich mich um die Schulzahnuntersuchung der Volksschüler in der ersten und dritten Klasse bemüht. Leider ist diese Initiative zum Teil wieder eingeschlafen. Wenn auch die Briefe des PGA nicht bei allen Eltern Wirkung zeigten, haben sie doch viele Kinder zur Sanierung in die Ordinationen gebracht. Ich bin überzeugt, dass diese wichtige Aktion mithilft flächendeckend die Karies im Milch- und frühen Wechselgebiß wesentlich zu reduzieren.

Ich bin neben meiner laufenden Fortbildung  bei Kongressen und ( überwiegend kieferorthopädischen ) Kursen Mitglied des überregionalen oberösterreicichen  „Kieferorthopädischen Qualitätscircels“  sowie des allgemeinen Steyrer Qualitätscircels.

Abschließend noch meine Hobbys : Skifahren im Winter, im Sommer Laufen, ausgedehnte Radtouren und Weitwanderungen im Gebirge. Durch meine Liebe zur Musik und belastet durch meinen Namen wurde ich zur Mitarbeit am „Schubert Festival Steyr“ gewonnen., ich höre aber auch gerne gute Jazzmusik und Dixieland. Golf spiele ich aus Zeitmangel mit mehr Freude als Erfolg, und wie man mir unschwer ansieht bin ich gutem Essen und einem Glas Wein nicht abgeneigt.